Tomasz Kamieniak
, Pianist und Komponist. Er studierte an der Karol-Szymanowski Musikakademie in Katowice, in der Klasse für Klavier von Prof. Joanna Domañska und Prof. Zbigniew Raubo und Prof. Maria Szwajger-Ku³akowska (Kammermusik). 2004 entwickelte er seine pianistischen Fertigkeiten unter Prof. Rolf Dieter-Arens in der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar weiter. Er nahm an zwei Klavier-Meisterkursen bei Konstantin Scherbakov in Weimar teil. 2007 gewann er den Grand Prix beim 4. "Acte Préalable" Wettbewerb in Warszawa für sein Projekt der Aufnahme der Klavierwerke von Józef Wieniawski (Acte Préalable AP0184). Beim 4. Internationalen Franz-Liszt Klavierwettbewerb 2003 in Weimar erhielt er einen Sonderpreis als begabtester Teilnehmer aus Osteuropa. Des weiteren war er auch künstlerischer Leiter der Festspiele "Musik- Sommer in Rybna 2006". 2007 erhielt er vom Marschallamt in Katowice ein Stipendium für die Aufnahme einer neuen CD mit eigenen Kompositionen für Klavier (Acte Préalable AP0190).

Tomasz Kamieniak ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. Der Künstler konzertierte in ganz Polen, aber auch in Deutschland, Ungarn, Italien, England, Ukraine, Schweiz, Slowakei und den Niederlanden. August 2008, anlässlich des 195. Todestages und des 125. Geburtstages Richard Wagners, gab er einen großen Klavierabend in Bayreuth, mit alle Lisztschen Wagnerbearbeitungen.

Das Konzert wurde auf dem Klavier von Franz Liszt von 1873 durchgeführt. Er machte die erste Leistung des Tirol Concerto von Philip Glass in Polen während des Festivals der Neuen Musik in Bytom 2008. Er nahm am internationalen Musikfestival "Indian Sommer in Levoèa" 2008, 2009 in der Slowakei teil. Am 13. November 2009 brachte er beim Fest der polnischen Musik "Swego nie znacie" in Koszalin, veranstaltet von der Philharmonie Koszalin und dem Acte Préalable das Klavierkonzert von Józef Wieniawski zur Erstwiederaufführung. 2010 führte er zusammen mit Leslie Howard die Faust Symphonie von Franz Liszt in einer Fassung für zwei Klaviere in London auf. Tomasz Kamieniak verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Sein besonderes Interesse gilt den Komponisten des 19. Jahrhunderts wie F. Liszt, S. Thalberg, Ch. V. Alkan, J. Wieniawski aber auch unbekannten Komponisten. Als Komponist ist Kamieniak ein Autodidakt.

Seine Werke schließen vorherrschend Klaviermusik ein, jedoch auch Kammermusik, Chorwerke (Missa Pater Noster, Requiem) und Filmmusik.